Frankreichs Südwesten – Entdeckung Languedoc

In Frankreich Urlaub zu machen, ist ganz einfach. Das Land bietet unzählige Möglichkeiten: romantisch durch Paris flanieren, mit dem Wohnmobil durch die Bretagne reisen, Futtern im Elsaß, mit dem Cabrio die Champagne durchqueren, Wellenreiten am Atlantik, Skifahren in den hohen Alpen, schick ausgehen an der Cote d`Azur oder eine Kulturreise durch die Provence. Fährt man noch ein bisschen weiter in Richtung Spanien, erreicht man das Languedoc. Diese westlichste Provinz am Mittelmeer ist von einer bezaubernden Ursprünglichkeit und Ehrlichkeit, mit herrlichen Städtchen, viel Geschichte, gutem Essen und wunderbarem Wein. Eine wirkliche Entdeckung, gerade für Reisende, die nie über die Provence hinaus gekommen sind.

 Das Languedoc beginnt ab Avignon und führt über Nimes, Montpellier, Perpignan bis an die Spanische Grenze. Drei Nationalparks gibt es dort (Haut Languedoc, Les Cevennes und die berühmte Camargue), 300 Sonnentage im Jahr und 200 km schönster Sandstrand – man überlegt schon, ob man nicht gleich dort bleibt. Es gibt so viel zu entdecken – die historische Altstadt in Avignon etwa, oder Montpellier, inzwischen zur Hochburg für Kunst und Kultur avanciert und vereint dennoch mediterrane Lässigkeit und quirliges Studentenleben. Oder Sète, das „kleine Venedig des Languedoc“, eine so charmante Lagunenstadt am Mittelmeer. Sète ist nicht nur der größte französische Fischereihafen am Mittelmeer, dort werden auch Muscheln und Austern angebaut, die dann in den berühmten Markthallen fangfrisch angeboten werden. Nancy McGee, eine reizende Kanadierin, bietet Urlaubern „Gourmet Walking Touren“ durch Sète und Montpellier an, ein Hochgenuss, nachdem man sich in der jeweiligen Stadt sehr zuhause fühlt. (http://absolutelysouthernfrance.com/gourmet-walking-tour/).
Die Camargue darf man nicht auslassen – das mäandernde Wasser im Rhonedelta verwandelt diese Gegend in ein wahres Naturschauspiel: Sümpfe, Salzgärten, Reisfelder, Weiden für Rinder und die berühmten Pferde, Sanddünen, Strände, dazwischen rosa Flamingos, Karawanen an Reitern und im Sommer: Mücken. Sehr viele Mücken. In dem bezaubernden, weitgehend mückenfreien Fischerstädtchen Saintes-Maries-de-la-mer bieten viele Reiterhöfe Ausritte an (sehr schön: Reitzentrum „Crin blanc“, kurz vor dem Ortseingang).
Im Languedoc wurden gerne Festungen gebaut, in Carcassonne etwa, oder in Aigues-mortes. 1,6 km Festungsmauer umgeben das Städtchen, und im Turm wurden vorzugsweise Frauen inhaftiert. Damals!
Ach ja, es gäbe noch so viel zu erzählen über diese Gegend, über Radtouren am Canal du Midi, über den malerischen Badeort Le Grau du Roi, der nebenbei den größten Yachthafen Europas gebaut hat. Über die Flohmärkte, auf denen man wahre Schätze entdecken kann. Über den traumhaften Wein – das Languedoc hat früher den Tafelwein für ganz Frankreich produziert, bis alle Reben dem falschen Mehltau zum Opfer fielen. Dann sind die Winzer nach USA gereist und haben sich dort die Reben zurückgeholt, die sie einst nach Californien exportiert hatten. Heute zählt das Languedoc 2.500 private Kellereien und 25.000 Winzer, die wirklich wissen, was sie tun.
Die Lieblingsstadt in dieser Provinz ist Perpignan, ganz im Süden: 15 Minuten zum Meer, eine Stunde zum Skifahren in die Pyrenäen und 30 km nach Spanien. Als Reiseziel ganzjährig ein Vergnügen.

Falls Sie Lust auf das Languedoc bekommen haben, unsere Berater in Söcking planen gerne Ihre Reise dorthin: Tel.: 08151/26866-10